Nach der Bekanntgabe der Hochrechnung, dass Barack Obama die Wahl zum US-Präsidenten gewonnen hat, brach in Harlem die absolute Obamania aus. Von allen Seiten strömten Zehntausende Menschen auf die 125. Straße, den Martin Luther King Jr. Boulevard, und feierten das historische Ereignis. Einer reckte eine Obama-Pappfigur in die Höhe und alle jubelten ihm zu. Es war ein Weißer. Wenig später strömten aus Richtung Columbia Universität Studenten in Massen hinzu - auch sie zum größten Teil weiß. Alle lachten, viele hatten Tränen in den Augen, eine Frau schrie unaufhaltsam "A black President! Can you believe it?" Am Apollo-Theater, wo sich zuletzt zur Trauer um den verstorbenen Musiker James Brown mehrere Zehntausend Menschen versammelt hatten, brach der Verkehr zusammen. Mit Transparenten, Flaggen und Plakaten ausgerüstet strömten die Menschen zur spontanen Jubelkundgebung. Eine Frau verdoppelte kurzer Hand den Preis für die von ihr verkauften Obama-Fahnen auf fünf Dollar. Und verkaufte so viele, dass ihr die Dollar-Scheine aus den Jackentaschen quollen. Es war ein bewegender Abend.




find ich super. aber die euphorie ist leider schon wieder verpflogen udn die ersten kritiker werden lauter und lauter
Kommentiert von: Flug | 01.02.10 um 17:13 Uhr